H (Heiße und kalte Knoten)

Die Begriffe „heiß“ und „kalt“ kommen aus der Nuklearmedizin, wo Schilddrüsenknoten in einer Szintigrafie funktionell untersucht werden. Diese schließt sich möglicherweise als zusätzliche Untersuchung nach der Basisuntersuchung Ihrer Schilddrüse an (siehe Untersuchung).

Die anatomische Situation der Schilddrüse (siehe Anatomie) wird meistens im Ultraschall geklärt. Hier werden Abweichungen in der äußeren Form, Gestalt und Größe der Schilddrüse sowie Knoten gefunden.

Die Szintigrafie liefert darüber hinaus noch Informationen über die funktionelle Bedeutung solcher Befunde: Werden hier Homone gebildet? Dann wird radioaktiv markiertes Jod aufgenommen, das sich hier anreichert und eine Mehrspeicherung herbeiführt, die man messen kann. Der Mechanismus ist der Radiojodtherapie nicht unähnlich, nur mit viel niedrigeren Strahlendosen. Solche Bezirke nennt man „heiß“. Entsprechend sind minderanreichernde Bezirke „kalt“.